Teil 2

Tag 7, Mittwoch 29.2.2012
8 Uhr
Wecken auf dem Zeltplatz diesmal ohne Polizei. Dann auf zur Fähre um überzusetzen auf den afrikanischen Kontinent. Nach einer zweistündigen Überfahrt kommen wir samt den Pynobel Fahrzeugen in Afrika an.

Überfahrt

20 Uhr
Chaotisch, chaotisch, chaotisch dieser Grenzübergang. Nachdem die Grenzer unsere Papiere versaubeutelt haben, ging es dann doch noch nach gefühlten 4 Stunden an dieser völlig unorganisierten Grenze weiter.

22 Uhr
Nachdem wir uns im völlig verrückten Verkehr in Richtung Nachtlager vorgekämpft haben, ist es jetzt gut etwas Ruhe zu bekommen. Es gibt Bratkartoffeln und Spreewalder Gurken im ersten gemeinschaftlichen Nachtlager.

Tag 8, Mittwoch 01.3.2012
8 Uhr
Während dem Frühstück wird noch das Pynobel-Fahrzeug 1 unter Artenschutz gestellt. Es wird bekannt, dass es das letzte Einhorn ist. Ihm wächst vorn oben ein Horn.

10 Uhr
Auf in Richtung Rabat. Beim ersten Zwischenstopp haben wir noch einen einheimischen Orangen Verkaufsstand am Straßenrand aufgebaut. Die Kunden hier kommen mit dem Esel daher.

14 Uhr
Kurzer Zwischenstopp in einem kleinen Ort. Frisch gegrilltes Rind (oder Pferd?) zum Mittagessen inmitten der Einheimischen direkt am Straßenrand frisch zubereitet und gegessen. Gestärkt geht es weiter. Wir sind eine extra Truppe mit sieben Rallye Fahrzeugen die einen individuellen Weg durch das Landesinnere genommen haben. Entlang der Strecke sehr einfache Hütten und klapprige Autos, Esel, Pferde und Fahrräder.
Mark und Daniel haben es geschafft mit flügelschlagenden Armen den Einheimischen zu gestikulieren, dass wir zwei Hühner kaufen möchten. Die beiden weißen Hühner sind dann in einer Pappschachtel mit uns im Bus gefahren.

19 Uhr
Wir trennen uns jetzt auch von den anderen Rallye-Fahrzeugen und fahren mitten ins Land. Bergige Gegend und damit hatten wir uns auch schon verfahren. Da es jetzt eh gleich dunkel wird, nehmen wir als Schlafplatz einen Flecken Erde mitten im Niemandsland auf einem Berg. Nebenan wohnt eine ganz einfache Familie mit kleinen Kindern. Ohne Strom in einer simplen Hütte aus Folie und Stein. Sie gestatten uns die Nacht auf ihrem Feld zu verbringen. Wir schenken Ihnen ein paar von unseren Orangen und für die Kinder Süßigkeiten. Keine halbe Stunde später bringen uns die Kinder noch warme, frisch gemolkene Milch. Das bewegt uns sehr. So arm und so lieb :-X

Camping bei freundlichen Bauern


Nun haben wir zu unserem Abendbrot mal was anderes zu trinken. Wir schlachten die Hühner. So etwas habe ich vorher als Stadtkind noch nie in meinem Leben gemacht. Es ist schon schräg, täglich Fleisch zu essen und mit dem Schlachten nur wenig zu tun zu haben. Erst den Kopf ab, dies ist der schwierigste Teil ein lebendes Tier zu töten. Danach ausbluten lassen und die Federn zupfen. Damit dies besser geht noch heißes Wasser. Dann die Innereien rausnehmen und schon liegen die Beiden auf dem Grill.

Gut abgehangen

Insgesamt ein eindrucksvoller Tag mit vielen außergewöhnlichen Eindrücken und Erlebnissen.

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