Teil 3

Tag 9, Freitag 02.03.2012
Die Geschenke- Flut reißt nicht ab. Wir haben unserer Gastfamilie noch ein paar Teller und Bonbons als kleines Dankeschön für die Übernachtung gegeben. Ein paar Minuten später kam der Hausherr mit frisch gelegten Eiern die noch warm sind, und hausgemachter Butter vorbei. Jetzt fahren wir Richtung Marrakesch durch das Inland. Berge bis zu 4000 Meter und tiefe Schluchten gibt es hier.

Auch einen tiefen Wasserfall haben wir angesehen. Ebenfalls gibt es eine Neuerung am Pynobel-Fahrzeug 1. Eine Dusche auf dem Dach um warmes Wasser durch die Sonne zu erwärmen.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz kamen wir in den Bergen zu einer Bauernfamilie. Jetzt haben wir gefragt und dürfen hier übernachten. Vom Auto aus blicken wir über das Atlasgebirge und sehen die schneebedeckten Berge mitten in Afrika.

Die Familie hat uns gleich eingeladen zum Cafe und uns ihr Haus und Hof gezeigt. Wir verständigen uns mit Händen und Füßen. Gerade vor einer Stunde geborene Ziegen durften wir im Arm halten bei denen die Nabelschnur noch rausguckte. Total niedlich die kleinen. Auch mehrere Hunde hatten sie die später in der Nacht gut auf uns aufgepasst haben bei jedem Schritt aus dem Auto ;) Wir saßen mit vor dem nur aus Natursteinen gebauten Haus und haben Cafe und Brot mit Olivenöl und Honig bekommen. Auch ein einheimisches Gewand durften wir mal anziehen. Später kam noch der Bruder Abdul vorbei. Er hat mehrere Jahre in Amerika gelebt und konnte gut Englisch und wir saßen noch bis Nachts in der Hütte bei der Familie (nur Männer, die Frauen in der 2x2 Meter großer Küche) in der Stube mit Teppichen und Decken auf dem Fußboden. Abends kam auch das Familienoberhaupt nach Hause. Der ältere Herr brauchte nur mit der Wimper zu zucken und alle parierten. Es gab Milchreis und wir alle haben von einem Teller gegessen. Nun ist Schlafenszeit und die Hunde der Familie bekommen noch eine kleine Leckerei aus dem Küchen Pynobel. Hoffentlich wird die Nacht nicht zu kalt, da die Schneebedeckten Berge ringsum doch sehr kühle Temperaturen auf dem Bus- Thermometer bescheren. Gut, dass uns die Familie noch ein paar Decken ausgeliehen hat. Auch zum Frühstück sind wir um 7 Uhr eingeladen.

Tag 10, Samstag 3.3.2012
Frühstücken mit frisch gebackenem Fladenbrot, Olivenöl und marokkanischem Cafe. Noch eine herzliche Verabschiedung mit drei Küsschen und dann fuhren wir los. Leider sprang ein Pynobel-Fahrzeug nicht gleich an, da die Temperaturen in der Nacht so kalt waren, dass die Batterie streikte.

Ab auf die Piste und Richtung Aglou Plage über Marrakesch. Auf dem Campingplatz direkt am Meer haben wir die Anderen getroffen und bei einem kleinen Lagerfeuer, Bier und Musik den Abend genossen.

Tag 11, Sonntag 4.3.2012
Um 11 Uhr starten wir auf dem Campingplatz. Die Strecke führt uns immer weiter Richtung Wüste. Etwas wüst ist es hier schon langsam, da immer weniger Vegetation und meilenweit kein Haus oder Menschen zu sehen sind. In dieser Gegend ist es ein gutes Gefühl wenn das Auto läuft und die Wasserreserven aufgefüllt sind.

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