Teil 7

Tag 22, Donnerstag 15.3.2012

12 Uhr noch ein letztes Breefing auf dem Campingplatz und dann trennen wir uns wieder vom breiten Feld um ins Hotel zu fahren. Es sind wieder bis zu 50°C und uns steht noch das ausräumen der Fahrzeuge bevor, da wir ab 17 Uhr den afrikanischen Flohmarktverkauf der Utensilien aus den Bussen organisieren wollen. Ups, wir haben uns die Ecke am Kreisverkehr geschnappt, wo bereits ein weiteres Rallye Auto stand. Ruck zuck hatten wir gefühlte 100 schwarze, klebrige Menschen um uns die alle am und im Bus rumfingern wollen. Mann mann mann, das wurde uns schnell zu stressig, und wir entschieden uns einen eigenen Markt zu eröffnen. Gesagt, getan. Als wir an irgendeiner Straße anhielten und die Kofferräume öffneten, hatten wir schnell die ersten Sachen an ca. 20 Interessenten verkauft. Diesmal aber nach unseren Regeln geordnet. Das Foto zeigt den großen Haufen Geld, den wir in kürzester Zeit eingenommen haben (sind ca. 200€) Morgen dann wird der Rest verkauft. Kühlschrank, Ersatzräder und Teile, alles muss raus bis Sonntag zur Versteigerung. Ja und was macht das Pynobel-Team mit den unter extremen Spaß verdienten Dalasi? (1€ = 38D) Der Abend verlief feuchtfröhlich bis in den Morgen. Wir waren in einheimischen Bars mitten im armenviertel der Stadt. Nur Wellblech und Müllhütten.

Freitag 16.3.2012

Immer wieder Flohmarkt um die Utensilien aus den Bussen zu verkaufen. Matratzen, Lebensmittel, Kühlschrank, alles wird hier gebraucht. Besonders armen Menschen haben wir die Sachen fast geschenkt. Insgesamt haben wir reichlich 20.000 Dalasi (ca. 500€) eingenommen.

Sonntag 18.3.2012

Nun ist es leider so weit. Die Busse, welche uns so gut durch die Stecke gebracht haben und die wir inzwischen lieb gewonnen haben werden versteigert. Dazu fahren alle Rallyeteilnehmer ins Zentralstadion und die Versteigerung beginnt. Insgesamt kamen über 80.000€ zusammen die an Schulen und Krankeneinrichtungen zur Hilfe gespendet werden. Unsere Busse brachten davon fast 4000€.

Montag 19.3.2012

Jetzt sind wir ohne Fahrzeuge. Nicht lange, denn ein lustiges Dreirad- Taxi haben wir für unseren Aufenthalt zur Verfügung. Damit geht es auf Erkundungstour in Banjul und Serrekunda. Wenn da nicht der schlechte technische Zustand währe. Die Kupplung versagt und wir schleppen das Teil mit einem alten Gartenschlauch per Körperkraft ab. Dies wurde uns in der Hitze schnell über, sodass wir dann doch ein Taxi mit Hänger- Kupplung bemühten.

Schlusswort

Insgesamt eine eindrucksvolle Reise mit vielen neuen, erschreckenden, faszinierenden und für immer eingebrannten Erlebnissen. Auf die Frage “Würdest du es wieder tun?“ gibt es nur eine klare Antwort “JA!“

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