Teil 1

Tag 2, Freitag 25.2.2012

8 Uhr

Gerade Frühstück nach einer echt kühlen Nacht. Am Auto einen Kaffee und lecker Brötchen. Gleich fahren wir los über die Alpen mit dem Ziel Monaco.

Bodensee

10 Uhr
Wir fahren am Bodensee vorbei. Der Diesel ist bei 1,45 € schon etwas preiswerter. Österreich, direkt an den Bergen. Danach geht es durch Italien und dann Spanien. Hier in Österreich liegt überall auf den Bergen Schnee. Ist total schön, wie teilweise die Sonne durchblitzt und den Nebel vertreibt.

11 Uhr
Wir überqueren die Grenze nach Liechtenstein. Der Grenzbeamte grinste nicht schlecht als er auf die Frage wo wir denn hin wollen die Antwort “Afrika“ bekam.

14 Uhr
Es ist wunderschön durch die Berge zu fahren. Wasserfälle die sich aus den hohen Bergen beidseits der Serpentinen abfallen und sich im Tal zu einem glasklaren Bach vereinen. Kleine Häuser nur aus Felssteinen gebaut die sicher schon richtig alt sind. Wie wäre wohl ein Leben hier in den Bergen?

15 Uhr
Ich glaub es nicht! Die Sonne wird wärmer und die Füße hängen aus der Autoscheibe. Es fühlt sich an wie Sommer.

16 Uhr
Und Schwupps sind wir in Italien. An jeder zweiten Straße gibt es Mautgebühren. Jetzt wollen wir nach Mailand (Milano) ein kühles Bier trinken. Es ist schon richtig Italienisch hier. Verträumte Buchten direkt am Meer in denen romantische Häuser stehen. Sehr mediterran.

19 Uhr
Jetzt ist es bereits dunkel und wir genießen den Ausblick über das abendliche Monaco. Hier wohnen die Steuersparer und einige gut betuchte Menschen. Die Yachten sind groß und das Bier kaum bezahlbar.

Monaco

0 Uhr
Erstes eigens gekochtes Essen. Es gibt… natürlich Spaghetti mit Tomatensoße direkt zwischen Monaco und Nizza. Miteinander ist ein gutes Auskommen und wir hatten bisher gut Spaß. Auch waren es heute eine ganze Menge Länder (Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Monaco und Liechtenstein) morgen wollen wir pünktlich um 7 Uhr aufstehen und noch einen Abstecher über Andorra machen was Mark gern noch sehen möchte. Schön, dass die Beiden so eine Traumstecke ab von der offiziellen Rute ausgewählt haben und wir nicht die ganze Zeit stumpf Autobahn fahren. Wir haben Berge gesehen, mächtige Berge über die sich die Wolken wie Watte liegen und der Sonnenschein die vereisten Flächen zum glänzen bringt. Wir haben gefühlte 100 Tunnel durchfahren und damit die Berge mittig durchquert. Ein Wunderwerk der Menschen solche Bauwerke zu errichten. Genau wie die hohen Brücken mit deren Hilfe wir tiefe Schluchten überqueren konnten. Danke für diese einzigartigen Eindrücke.

Tag 3, Sonntag 26.2.2012
9 Uhr
Jetzt fahren wir nach einem kurzen Frühstück schon durch Nizza. Und da taucht der erste Kollateralschaden auf. Der Kühlschrank, so wichtig für Kaltgetränke ist defekt. Wir brauchen eine neue Sicherung und die erste Tankstelle gehört uns. Auch so eine Morgentoilette mit warmem Wasser verbessert das Körpergefühl sehr.

12 Uhr
Die wärmende Kraft der Sonne bringt bei guten Gesprächen während der Fahrt ein entspanntes mediterranes Klima.

14 Uhr
Einfahrt in Spanien. Herrlich über die Pyrenäen.

19 Uhr
Ankunft in Barcelona. Nahe dem Strand gibt es den ersten Grillabend mit Lagerfeuer. Auch die Machete kommt erstmals zum roden des Waldes für Feuerholz zum Einsatz. Riesig auch mit Stranddusche im dunklen. Dies belebt Körper und Geist.

Barcelona

0 Uhr
Ein paar Bier später und gefühlten 99 gestarteten Flugzeugen haben wir auch das Thema Fleisch oder Blut- peitsche geklärt.

Tag 4, Montag 27.2.2012
7 Uhr
Was klopft denn da mitten in der Nacht ans Busfenster? Ups die Spanische Polizei. Nix mit Zähne putzen oder wach werden. SOFORT wegfahren! Erst mal die nächste Tankstelle ansteuern um wach zu werden und die Zahnbürste im Mund kreisen zu lassen. Etwas Morgensport mit dem Tennisball. Das war die erste Nacht zum richtig durchschlafen.

15 Uhr
Eine Orangenplantage. Das erste Mal im Leben Orangen direkt vom Strauch pflücken, essen und pressen. Auch ein winziger schluck Sekt darf darin nicht fehlen. Wahnsinn.

Spanien, Spanien, Spanien. Inzwischen sind wir fast 3000km gefahren.

21 Uhr
In einem kleinen Ort angelandet und einen Schlafplatz gesucht. Welch ein Zufall, direkt gegenüber die Dorfkneipe. Knabberei zum Bier und die Schalen der Pistazien kann man hier schmerzfrei direkt auf den Fußboden vor den Tresen werfen.

Camping

1 Uhr
Der Tag endet, wie er begonnen hat. Blau / Weiß in Form der Polizei die diesmal zumindest kein Problem mit unserem Schlafplatz hat.

Tag 5, Dienstag 28.2.2012
8 Uhr
Aufstehen und ohne Frühstück direkt zum Auto-Schrotthandel. Gar nicht so einfach der netten Lady an der Ausgabe auf Spanisch klar zu machen was wir da eigentlich für ein Teil brauchen. Wir wollten schon aufgeben als sie uns dann doch verstanden haben. Noch kurz mit dem Chef über den Preis verhandelt und schon hatten wir einen Kühler für 80€.

Kühlerwechsel

Der alte Kühler hatte unter der Last der Berge stark gelitten und damit wir auch in der Wüste nicht heiß laufen, haben wir den Kühler noch auf spanischem Boden eingebaut. Daniel und Markus haben das unter 60 Minuten hinbekommen.

14 Uhr
Jetzt fahren wir weiter Richtung Algeciras wo wir aufs breite Rallye-Feld treffen und sehen ob alle Teilnehmer schon so behaart im Gesicht sind wie wir. Morgen dann die Überfahrt nach Afrika.

15 Uhr
Berge, einsame Hütten, dann wieder großflächige Städte und unvorstellbar große Flächen mit Gewächshäusern voller Gurken und Tomaten. Das ganze bei reichlich 20 Grad und herrlichem Sonnenschein. Hammer!

19 Uhr
Kurzer Besuch in Gibraltar. Vorher noch in einer wunderschönen Bucht mit glasklarem blauen Wasser gewesen. Die Leute hier sind sehr freundlich und grüßen mit ¡Hola!.

Bucht


20 Uhr
Jetzt Ankunft auf dem Zeltplatz und erstes Zusammentreffen mit den anderen Rallye Teilnehmern. Schön Essen gekocht und mit den Teams gesprochen. Ist schon sehr angenehm mit unserer Ausstattung zu kochen. Kühlschrank, Musik, ausziehbarer Tisch hinten am Auto, Strahler mit Farbfilter, Toaster, Wasserkocher, Backofen für die Frühstücksbrötchen, Porzellantellern und Besteck.
Als Überraschung kündigt Flamoni (Herr des Feuers) unser Daniel, eine Feuerschow in der Wüste an. Es wird gemunkelt, der Sand wird schmelzen.

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